Wenige Menschen sind momentan in ihren Gärten. Das nutzen die Mäuse und tanzen in den Gewächshäusern umgangssprachlich "auf den Tischen". Das Mäuseparadies hält Nahrung in der Abgeschiedenheit von Greifvögeln, Füchsen oder Katzen bereit. Hier ist ein Kommen und Gehen verschiedener Mäusearten.
Diese kleine Rötelmaus gehört mit ihren großen Augen, dem rotbraunen Rücken und weißen Bauch eher zu den herzerweichenden Nagern. Die Körperlänge ist selbst für Mäuse mit zehn Zentimetern und fünf Zentimetern Schwanzlänge relativ gering. Als tag- und nachtaktives Mäuschen bekommt sie der Gartenbesitzer sogar manchmal zu Gesicht.
Eine weibliche Rötelmaus bekommt in der Natur nur zwei bis drei Mal im Leben jeweils etwa vier Babys, was daran liegt, dass ein Mäuseleben nur etwa 1,5 Jahre dauert. Diese Waldwühlmaus wohnt normalerweise in unterirdischen Nestern. Ein weitläufiges Netz aus Gängen, die sich nur wenige Zentimeter unterhalb der Oberfläche befinden, bildet ihren Bau. Blindgänge und Erweiterungen werden zur Einlagerung von Nahrungsvorräten wie Eicheln und Bucheckern genutzt.
Fotos: Oliver Borchert
Text: Katharina von der Heide